Jede Stadt ist das Ergebnis einer Vielzahl von Entscheidungen, die letztlich prägen, wie Menschen leben, miteinander kommunizieren
und ihr tägliches Umfeld wahrnehmen. Für Aram Novel Marutian sind diese Entscheidungen niemals rein technischer Natur; in
ihrem Kern geht es immer um den Menschen. Er versteht seine Arbeit in der Immobilienentwicklung weder als reines Transaktionsgeschäft
noch als bloße Bereitstellung von Quadratmetern, sondern als einen Prozess, in dem Orte mit tieferer Bedeutung entstehen.
Gebäude bilden dabei lediglich die Grundlage. Ebenso wichtig ist, was um sie herum geschieht: wie sich Menschen im Raum bewegen,
wo sie sich begegnen und ob sie sich mit ihrem Umfeld verbunden fühlen.
Der berufliche Ansatz von Aram Novel Marutian entstand nicht im klassischen Umfeld der Immobilienwirtschaft, sondern wurde
durch die Luftfahrt geprägt. In diesem Bereich übernahm Aram bereits in jungen Jahren in Armenien große Verantwortung.
Die Luftfahrt verlangt absolute Präzision, Disziplin und die Fähigkeit, in langfristigen Systemen zu denken. Jedes Detail
zählt und jede Entscheidung kann dauerhafte Auswirkungen haben. Diese Erfahrung wurde zu einem entscheidenden Einfluss auf
seinen weiteren beruflichen Weg. Die Fähigkeit, sowohl das große Ganze als auch die kleinsten Details zu erfassen, übertrug
er von Start- und Landebahnen und Flugplänen auf die Welt der Architektur und Stadtplanung.
Reisen und persönliche Erfahrungen mit unterschiedlichen Lebensstandards spielten ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Entwicklung
seines beruflichen Weges. Sein Umzug von Armenien in die Tschechische Republik war nicht nur eine geografische Veränderung,
sondern zugleich ein schrittweises Kennenlernen unterschiedlicher Kulturen und verschiedener Ansätze im Umgang mit dem öffentlichen
Raum. Während zahlreicher Geschäftsreisen entwickelte er eine enge Verbindung zu Prag, das schließlich für ihn und seine
Familie zur Heimat wurde. Als armenischer und tschechischer Staatsbürger lernte er die Stärken und Perspektiven beider Kulturen
zu schätzen. Einen ersten konkreten Ausdruck fand diese Verbindung im Best Western Bohemian Resort im armenischen Sevan –
einem von tschechischer Architektur, Gastfreundschaft und Gastronomie inspirierten Projekt, das zugleich sein erstes Immobilienentwicklungsprojekt
war. Seine Erfahrungen in unterschiedlichen Städten und Kulturen führten ihn zu einer grundlegenden Erkenntnis: Der Unterschied
zwischen bloßem Bauen und der Schaffung eines wirklich hochwertigen Lebensumfelds liegt in der dahinterstehenden Absicht
und darin, wie selbstverständlich sich Architektur mit dem Leben der lokalen Gemeinschaft verbindet.
Als Vorstandsvorsitzender von Atlantis Development vertritt er eine Vision, in der hohe Standards nicht als Zusatz, sondern
als Ausgangspunkt verstanden werden. Dabei geht es nicht nur um die Wahl von Materialien oder Technologien, sondern um das
gesamte Raumerlebnis, den Umgang mit Licht, Energieeffizienz und vor allem um Nachhaltigkeit – nicht als Marketingbegriff,
sondern als natürliches Ergebnis verantwortungsvoller Entscheidungen. Ziel ist es, Lebensräume zu schaffen, die ihren Wert
sowohl in technischer als auch in gesellschaftlicher Hinsicht langfristig bewahren. Im Mittelpunkt seines Denkens steht der
Anspruch, mit der Landschaft so zu arbeiten, dass lebendige Gemeinschaften und keine isolierten Gebäude entstehen.
Entscheidungen in der Planungsphase haben langfristige Auswirkungen, deren Qualität sich erst mit der Zeit zeigt – wenn
Gebäude altern und deutlich wird, wie gut sie ihren Bewohnern dienen. Diese langfristige Perspektive ist für Marutians Arbeit
von zentraler Bedeutung; statt einer möglichst schnellen Umsetzung legt er Wert auf die konsequente Verwirklichung seiner
Vision. Neben seiner Tätigkeit in der Immobilienentwicklung ist er seit 2011 Honorarkonsul der Republik Österreich in Armenien.
In dieser Funktion trägt er wesentlich zur Stärkung der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen sowie zu einer engeren
Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern bei. Für diese Verdienste und seinen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis wurde
ihm vom österreichischen Bundespräsidenten das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.
Die aktuelle Entwicklung des Prager Wohnimmobilienmarktes verdeutlicht den Unterschied zwischen isolierten Projekten und solchen,
die aus einem umfassenderen Verständnis des gesamten Standorts entstehen.
Atlantis Development gehört in diesem Umfeld zu den Unternehmen, die Qualität über das Streben nach einem möglichst großen
Marktanteil stellen. Anstelle von Massenentwicklung konzentriert das Unternehmen seine Ressourcen auf eine begrenzte Anzahl
mittelgroßer und kleinerer Projekte. Ein zentraler Grundsatz besteht darin, dass ein neues Gebäude kein isoliertes Objekt
sein sollte, sondern ein Element, das sich selbstverständlich in die bestehende Stadtstruktur einfügt und deren weitere
Entwicklung ermöglicht. Im Fokus stehen vor allem Standorte, an denen die gewachsene Stadt auf die offene Landschaft trifft,
sowie ruhige Stadtviertel mit einem Maßstab, der dem menschlichen Empfinden von Raum entspricht. Ein Projekt wird an solchen
Orten nicht als einmalige wirtschaftliche Transaktion verstanden, sondern als Gestaltung eines stabilen und langfristig funktionierenden
Lebensumfelds. Dieser Ansatz versteht Projektentwicklung als einen Prozess, bei dem ein Gebäude auch nach seiner Fertigstellung
ein funktionaler Bestandteil seiner Umgebung bleibt und auf die Bedürfnisse zukünftiger Generationen reagieren kann.
Wesentliche Entscheidungen werden bereits in der Planungsphase getroffen. Hier werden die technischen und städtebaulichen
Rahmenbedingungen definiert, die den Charakter eines Ortes auch langfristig bewahren sollen. Die direkte Begleitung aller
Entwicklungsphasen trägt dazu bei, dass die ursprüngliche architektonische Idee sowohl mit der technischen Umsetzung als
auch mit der tatsächlichen Nutzung im Einklang bleibt. Die Fähigkeit, sensibel auf die besondere Geschichte oder die natürlichen
Qualitäten eines Ortes einzugehen, bildet den Kern dieses Ansatzes.
Das Projekt Ctěnický háj befindet sich am nordöstlichen Rand von Prag, an der Schnittstelle zwischen dem Prager Stadtteil
Vinoř und der benachbarten Gemeinde Přezletice. Die unmittelbare Nähe zum Waldpark Ctěnický háj und zur umgebenden Landschaft
prägt den Standort und hatte entscheidenden Einfluss auf das gesamte Bebauungskonzept.
Ctěnický háj ist keine typische Vorstadtsiedlung, sondern ein sorgfältig konzipiertes Wohnensemble mit einer aufgelockerten
Struktur und einer klaren Hierarchie zwischen privaten und öffentlichen Bereichen. Das städtebauliche Konzept umfasst rund
35 Einfamilienhäuser mit Grundrissen von 4+kk bis 6+1 sowie ein kleineres Mehrfamilienhaus mit mehreren Wohneinheiten.
Die Architektur der Einfamilienhäuser ist darauf ausgerichtet, ein hohes Maß an Privatsphäre zu gewährleisten und gleichzeitig
den visuellen Bezug zur umgebenden Natur zu erhalten. Großzügige Abstände zwischen den Häusern sorgen für lichtdurchflutete
Innenräume und vermitteln dem gesamten Areal ein Gefühl von Offenheit. Jedes Haus verfügt über einen eigenen Garten, der
den Wohnraum auf natürliche Weise nach außen erweitert. Die Stellplätze sind konsequent in die jeweiligen Grundstücke
integriert, wodurch die visuelle Belastung durch den Autoverkehr innerhalb des Wohngebiets reduziert wird.
Das Projekt wurde in mehreren aufeinander aufbauenden Phasen realisiert, die den Maßstab und den Charakter des ursprünglichen
städtebaulichen Konzepts respektieren. Diese schrittweise Entwicklung ermöglichte es, die neuen Häuser sensibel in die
Landschaft einzufügen. Der öffentliche Raum wird in Ctěnický háj als wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden
Gemeinschaft verstanden. Das Areal umfasst kleinere Parkflächen, Kinderspielplätze und Ruhezonen mit Sitzgelegenheiten.
Speziell gestaltete Treffpunkte für Nachbarn, darunter Grillbereiche, fördern zudem das informelle gesellschaftliche Leben.
In technischer Hinsicht sind die Häuser in Ctěnický háj als energieeffiziente Gebäude der Energieklasse A konzipiert.
Das technologische Konzept umfasst die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, Wärmepumpen und kontrollierte Lüftungssysteme
mit Wärmerückgewinnung, die ganzjährig eine hohe Raumluftqualität und thermischen Komfort gewährleisten. Beim Bau kamen
moderne Materialien mit einem geringeren ökologischen Fußabdruck zum Einsatz, darunter CLT-Holzplatten, die zu einer natürlichen
Regulierung der Luftfeuchtigkeit im Innenraum beitragen. Das Regenwassermanagement ist so konzipiert, dass das Wasser auf
dem Gelände verbleibt, zur Bewässerung der Grünflächen genutzt wird und zu einem angenehmen Mikroklima beiträgt.
Das Wohnprojekt Via Sancta, ebenfalls im Prager Stadtteil Vinoř gelegen, verfolgt einen anderen städtebaulichen Ansatz als
die vorherige Entwicklung, basiert jedoch auf denselben grundlegenden Prinzipien der Nachhaltigkeit und des sensiblen Umgangs
mit dem Standort. Das Projekt entsteht an der Grenze zwischen der historischen Bebauung des Ortes und der offenen Landschaft,
in der Nähe bedeutender historischer Wege – ein Kontext, der sich auch im Namen widerspiegelt. Via Sancta ist als kompaktes
Wohnquartier mit mehreren Wohngebäuden konzipiert, das in aufeinander aufbauenden Phasen entwickelt wird.
Die städtebauliche Struktur wurde mit dem Ziel entworfen, ein übersichtliches und klar gegliedertes Umfeld zu schaffen.
Die erste Phase definierte die grundlegende Anordnung und die räumlichen Beziehungen, die in der zweiten Phase konsequent
fortgeführt wurden. Durch diese schrittweise Ergänzung entsteht ein Quartier, das nicht monolithisch wirkt, sondern eine
vielschichtige Bebauungsstruktur aufweist. Die Wohngebäude sind so gestaltet, dass jede Wohnung über einen eigenen Außenbereich
verfügt – in Form eines Balkons, einer großzügigen Terrasse oder, bei Erdgeschosswohnungen, eines privaten Gartens. Die
Grundrisse sind auf Funktionalität und eine effiziente Nutzung jedes Quadratmeters ausgerichtet, wobei besonderer Wert auf
eine gute natürliche Belichtung aller Wohnräume gelegt wird.
Ein wichtiges Element von Via Sancta ist die Trennung des Verkehrs von den Ruhebereichen. Die Stellplätze befinden sich überwiegend
in den Tiefgaragen, sodass die oberirdischen Flächen Fußgängern und Grünanlagen vorbehalten bleiben. Die öffentlichen
Bereiche zwischen den Gebäuden sind als multifunktionale Räume konzipiert, die nicht nur der Erschließung dienen, sondern
vor allem Freizeitmöglichkeiten für Bewohner aller Altersgruppen bieten. Dazu gehören Outdoor-Fitnessbereiche, Kinderspielplätze
mit zertifizierten Spielelementen sowie Ruhezonen. Wie bei anderen Projekten von Atlantis Development wurden auch Grillbereiche
und Orte für nachbarschaftliche Begegnungen von Anfang an in die Planung integriert.
Die technische Ausstattung von Via Sancta gehört zu den modernsten in diesem Wohnsegment. Heizung und Kühlung der Gebäude
erfolgen über geothermische Wärmepumpen mit Tiefenbohrungen. Ergänzt wird das System durch eine zentrale Lüftungsanlage
mit Wärmerückgewinnung, die Wärmeverluste beim Lüften minimiert. Die Gebäude sind baulich für die zukünftige Installation
von Photovoltaikanlagen vorbereitet, wodurch sich die Betriebskosten der Gemeinschaftsflächen künftig reduzieren lassen.
Jede Wohnung ist mit einem intelligenten Smart-Home-System ausgestattet, über das die Bewohner unter anderem Heizung, Sonnenschutz
und Beleuchtung steuern können. Die Architektur setzt zudem auf langlebige und wartungsarme Materialien wie hinterlüftete
Fassaden und begrünte Dächer, die Regenwasser zurückhalten und einer Überhitzung der Gebäude in den Sommermonaten entgegenwirken.
Via Sancta umfasst darüber hinaus Flächen für Dienstleistungen und Einzelhandel in den Erdgeschosszonen der Gebäude. Dadurch
wird die Infrastruktur des Quartiers ergänzt und wichtige Angebote des täglichen Bedarfs befinden sich in unmittelbarer
Nähe. Das Konzept zielt darauf ab, einen zusammenhängenden Teil der Stadt zu schaffen, der den Charakter seiner Umgebung
respektiert und gleichzeitig hochwertiges Wohnen in engem Kontakt mit der Landschaft ermöglicht.
Das Projekt Žižkovské pavlače zeigt einen anderen Bereich der Tätigkeit des Unternehmens und seine Fähigkeit, sensibel
mit der historischen Stadtstruktur umzugehen. Das Wohnrevitalisierungsprojekt befindet sich im Prager Stadtteil Žižkov und
umfasste die vollständige Sanierung eines historischen Wohnhauses mit den für Žižkov typischen Laubengängen. Ziel war
es, modernes urbanes Wohnen zu schaffen und gleichzeitig den ursprünglichen architektonischen Charakter und die historische
Identität des Gebäudes zu bewahren.
Das Konzept verband die Atmosphäre der traditionellen Žižkover Architektur mit zeitgemäßen Wohnstandards. Besonderes
Augenmerk lag auf der Bewahrung des einzigartigen Genius Loci des ursprünglichen Gebäudes sowie auf einer deutlichen Verbesserung
seines technischen Zustands, seiner Funktionalität, Energieeffizienz und der allgemeinen Qualität des Innenraumklimas. Das
Projekt profitierte von seiner außergewöhnlichen Lage nahe dem Prager Stadtzentrum, einer hervorragenden Anbindung an den
öffentlichen Nahverkehr und einem breiten Angebot an Restaurants, Cafés, Parks und kulturellen Einrichtungen in unmittelbarer
Umgebung. Die Revitalisierung des Gebäudes trug damit zur fortschreitenden Entwicklung Žižkovs zu einem der attraktivsten
Wohnviertel Prags bei.
Atlantis Development war zwischen 2017 und 2019 an dem Projekt beteiligt, insbesondere in den Bereichen Akquisition, Projektvorbereitung,
Koordination der Genehmigungsverfahren, Projektmanagement und Vermarktung. Die Rolle des Unternehmens umfasste die Entwicklung
des Gesamtkonzepts, die Koordination von Planern, Beratern und Fachdisziplinen, die Vorbereitung des Projekts für die Realisierung
sowie die Unterstützung der Vertriebsstrategie. Das Projekt wurde 2018–2019 öffentlich vorgestellt und vermarktet. Die
Transaktion und Übertragung an den Investor wurde 2019 noch vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten abgeschlossen. Nach dieser
Übertragung war Atlantis Development nicht mehr an der Realisierungsphase beteiligt; die Tätigkeit des Unternehmens beschränkte
sich auf die Vorbereitungs- und Akquisitionsphase.
Die Projekte des Unternehmens verbindet ein einheitlicher Ansatz bei technischen Lösungen, der auf langfristig planbaren
Betriebskosten und einem stabilen Innenraumklima basiert. Die Nutzung geothermischer Energie durch Sole-Wasser-Wärmepumpen
ist ein Standard, der das Unternehmen von konventionellen Wohnbauprojekten unterscheidet. Das System ist darauf ausgelegt,
in den Wintermonaten effizient zu heizen und im Sommer eine passive Kühlung über Fußboden- oder Deckensysteme zu ermöglichen.
Dadurch wird der Wohnkomfort erhöht, ohne dass energieintensive Klimaanlagen erforderlich sind.
Das Regenwassermanagement wird in den Projekten ganzheitlich betrachtet. Retentions- und Speichersysteme sind so ausgelegt,
dass Niederschlagswasser möglichst umfassend zur Bewässerung gemeinschaftlicher Grünflächen und zur Erhaltung der Feuchtigkeit
im Umfeld der Gebäude genutzt werden kann. Begrünung wird nicht lediglich als ästhetisches Element verstanden, sondern
als funktionaler Bestandteil des technischen Gesamtkonzepts. Die Bepflanzung umfasst Arten, die an die örtlichen klimatischen
Bedingungen angepasst sind und keinen übermäßigen Pflegeaufwand erfordern. Ihre Anordnung ist so geplant, dass sie natürlichen
Schatten spendet und die Gebäude vor Wind schützt.
Ein weiterer Standard ist die Vorbereitung der Gebäude auf zukünftige Technologien. Alle Gebäude verfügen über die notwendige
Infrastruktur für die Installation von Ladestationen für Elektrofahrzeuge in den Tiefgaragen sowie über leistungsfähige
Datennetze. Intelligente Gebäudemanagementsysteme basieren auf einer offenen Architektur und können dadurch entsprechend
den Bedürfnissen der Nutzer einfach aktualisiert und erweitert werden. Dieser technologische Ansatz ist kein Selbstzweck,
sondern zielt auf eine größere Energieunabhängigkeit und die Reduzierung des gesamten ökologischen Fußabdrucks der Gebäude
ab.
Die Entwicklung von Standorten basiert bei Atlantis Development auf einem tiefen Verständnis des jeweiligen lokalen Kontexts.
Ob bei Projekten in Vinoř und Umgebung, wo neue Bebauung zu einem natürlichen Bestandteil der Landschaft wird und die Grenze
zwischen Stadt und Natur Raum für ein harmonisches Zusammenspiel schafft, oder bei urbanen Projekten wie Žižkovské pavlače
– das Ziel ist stets die Kontinuität des Ortes. Charakteristisch ist die Aufteilung der Entwicklung in einzelne Etappen
oder klar definierte Phasen. Dadurch kann auf Rückmeldungen reagiert und die Planung an die tatsächlichen Bedürfnisse der
Gemeinschaft angepasst werden. Dieser Ansatz trägt dazu bei, dass neu entstehende oder revitalisierte Stadtbereiche nicht
zu anonymen Strukturen werden, sondern eine eigene Identität entwickeln und eine starke Verbindung zwischen den Bewohnern
und ihrem Lebensumfeld entsteht.
Das Unternehmen versteht seine Rolle als eine Disziplin, die Architektur, Ökologie und Soziologie miteinander verbindet. Das Ergebnis ist nicht lediglich eine Ansammlung von Gebäuden, sondern ein zusammenhängendes Lebensumfeld, das langfristig Bestand hat und auf sich wandelnde gesellschaftliche Anforderungen reagieren kann. Der Fokus auf hochwertige öffentliche Räume und die Integration von Elementen, die das gesellschaftliche Leben fördern, zeigt, dass das Ziel nicht allein im Verkauf von Wohneinheiten liegt, sondern in der Schaffung funktionierender Nachbarschaften. Dieser Ansatz verdeutlicht, wie privates Kapital zur qualitativen Entwicklung sowohl zentraler als auch peripherer Stadtgebiete beitragen und Werte schaffen kann, die unabhängig von aktuellen Trends auf dem Immobilienmarkt für zukünftige Generationen Bestand haben. Die Kontinuität von Planung, Realisierung und Entwicklung eines Standorts ist ein wesentlicher Bestandteil dessen, was Atlantis Development als Unternehmen definiert, das der Entwicklung Prags mit einem ausgeprägten Bewusstsein für langfristige Verantwortung begegnet.